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och damit nicht genug. Die von der Bundesregierung verfassungswidrig geförderte AGPF (Aktion für Geistige und Psychische Freiheit) und ihre führenden „Geschäftspartner“ waren insbesondere in den 80er Jahren in das kriminelle „Deprogramming“ verstrickt. „Deprogramming“ ist eine gewaltsame Glaubensaustreibung, bei der das Opfer meist über Tage, manchmal auch über Wochen hinweg wie ein Tier gefangengehalten wird. Fälle von Gewaltanwendung sind nicht selten. Freiheitsberaubung, Schlaf- und Nahrungsentzug, Drohung und Nötigung sind fast immer Teil einer solchen Glaubensaustreibung.

     So pflegte die AGPF gute Kontakte zu Deprogrammierern, die später rechtskräftig verurteilt wurden. Ganz offen unterhielt man sich auf Mitgliederversammlungen über die Preise für derartige Gewaltakte. Laut einer Zeugin vermittelte der aus der Steuerkasse bezahlte Geschäftsführer der AGPF höchstpersönlich Adressen von Deprogrammierern an verschreckte Angehörige von Mitgliedern neuer religiöser Bewegungen.

     Obwohl diese Fakten seit langem bekannt waren, finanzierte die Bundesregierung die dubiosen Aktivitäten der AGPF ungerührt weiter.

Während sich die AGPF nach außen hin einen uneigennützigen und wohltätigen Anstrich gibt, sieht die Wirklichkeit anders aus, wie folgendes Schreiben eines Deprogrammierers an einen „Kollegen“ unmißverständlich aufzeigt:

     „... Endlich, dies sieht nach potentiellen Geschäften aus. ... Dieser Deutsche könnte der Beginn einer Flut sein ... Nächstes Jahr um diese Zeit werden wir wahrscheinlich im Geld schwimmen, Audi 200 Quattros, Kaviar auf unseren Cornflakes.“

     Doch auch andere bekannte Namen tauchten im Zusammenhang mit dieser kriminellen Methode auf, wie zum Beispiel der oben bereits erwähnte Pfarrer Haack und Ralf-Dietmar Mucha von der „Aktion Psychokultgefahren“ in Düsseldorf.

     Das Bundesverfassungsgericht bestätigte in einer Entscheidung, daß die Bundesrepublik für den Schutz von Minderheiten verantwortlich ist. Tatsächlich sind Scientologen jedoch gezwungen, jeden Millimeter ihrer Menschenrechte vor Gericht hart zu erkämpfen. Ohne zu übertreiben kann gesagt werden, daß 99,9 % der Scientologen rechtschaffene Bürger dieses Landes sind, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen ­ eine Tatsache, die jederzeit statistisch belegt werden kann. Sie haben es verdient, wie Menschen behandelt zu werden.

Prof. Dr. jur. Claus-Wilhelm Canaris:

     „... die Scientology Kirche macht kein wie immer geartetes ’Privileg’ geltend, sondern sie begehrt lediglich so behandelt zu werden wie alle anderen Religions- und/oder Weltanschauungsgemeinschaften auch.“

Simon Wiesenthal:

     „Freiheit ist kein Geschenk des Himmels, man muß jeden Tag dafür kämpfen.“

     Die Scientology Kirche und ihre Mitglieder sind bereit, sich jeden Tag für ihre Freiheit und die ihrer Mitmenschen einzusetzen. Sie haben den gegen sie gerichteten Angriffen nicht nur standgehalten; nachweisbar sind sie sogar jedesmal größer und stärker daraus hervorgegangen. Sie haben jetzt die nötige Erfahrung, um sich für die Rechte aller Bürger einzusetzen.

[Ende]



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